
keine
Die Maßnahme zielt auf den Aufbau eines strukturierten Schulungskatalogs ab, der Mitarbeitenden aller Ebenen systematisch Zugang zu Weiterbildungen in den Bereichen Arbeitsmethoden, Prozessverständnis, Projekt- und Managementkompetenzen sowie transformationsrelevanten Themen (z. B. Digitalisierung, neue Energietechnologien oder datenbasierte Prozesse) bietet. Ziel ist es, Kompetenzen für die Energie- und Wärmewende aufzubauen und die Mitarbeitenden gezielt auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten. Grundlage bildet eine Bedarfsanalyse, aus der Kompetenzprofile für unterschiedliche Zielgruppen und Rollen (z. B. Führungskräfte, Projektleitungen, Fachkräfte, Auszubildende und Quereinsteiger) sowie darauf aufbauende Lernpfade mit Einstiegs- und Vertiefungsmodulen entwickelt werden. Der Schulungskatalog bündelt interne und externe Weiterbildungsangebote. Gerade kleinere Stadtwerke profitieren dabei von externen Angeboten, beispielsweise von Branchenverbänden, Hochschulen oder spezialisierten Dienstleistern. Ergänzend können interne Formate wie Kurzschulungen, Mentoring, Praxisübungen oder Erfahrungsaustausche angeboten werden. Neue Mitarbeitende erhalten im Onboarding einen empfohlenen Einstiegspfad. Die Angebote werden zentral veröffentlicht und Teilnahmen dokumentiert, während Führungskräfte Zeitbudgets und individuelle Lernziele mit ihren Mitarbeitenden abstimmen. Rückmeldungen der Teilnehmenden sowie neue fachliche und regulatorische Anforderungen fließen regelmäßig in die Weiterentwicklung des Schulungskatalogs ein. Der Mehrwert liegt in einer planbaren Kompetenzentwicklung, einer stärkeren Verankerung von Wissen im Unternehmen sowie einer einheitlicheren Anwendung von Arbeits- und Projektmethoden. Gleichzeitig werden die Lernkultur, die Anpassungsfähigkeit an technologische und regulatorische Veränderungen sowie die Attraktivität des Stadtwerks als Arbeitgeber gestärkt.