
Einheitliche Datenstandards und verbindliche Datenprozesse (Betrieb & Monitoring); Vorhandenes Messdatenmanagement-System oder klare Zielarchitektur; Abstimmung mit Abrechnung und Marktkommunikation
Ziel der Maßnahme ist es, Messdaten aus intelligenten Messsystemen zuverlässig zu erheben, zu validieren und an berechtigte Marktrollen weiterzugeben. Messstellenbetrieb, Abrechnung, IT und Regulierung beschreiben den heutigen Datenfluss vom Zähler über Gateway und Messdatenmanagement bis zu Lieferanten, Netzbetrieb, Kund:innen und Drittanbietern. Anschließend werden Regeln für Zeitstempel, Plausibilisierung, Ersatzwertbildung, Freigaben, Korrekturen und Protokollierung definiert. Die IT prüft Schnittstellen zur Marktkommunikation, zum Abrechnungssystem und zu Kunden- oder Drittanbieterzugängen. Fachbereiche legen fest, welche Daten nahezu in Echtzeit, täglich oder abrechnungsbezogen bereitgestellt werden müssen. Ein Pilotdatensatz mit typischen Fehlerfällen testet Prüfregeln, Verantwortlichkeiten und Rückmeldungen an vorgelagerte Prozesse. Zusätzlich entsteht ein einfacher Kennzahlenkreis für fehlende Werte, verspätete Übertragungen und manuelle Korrekturen. Datenschutz und Informationssicherheit sichern Zugriffe, Einwilligungen und Aufbewahrung. Ergebnis ist ein nachvollziehbarer Prozess, der Datenqualität erhöht, Nacharbeiten reduziert und die Grundlage schafft, dynamische Tarife, moderne Messkonzepte und flexibles Lastmanagement mit belastbaren Messwerten zu unterstützen.