
Unterstützung durch Geschäftsführung; Festlegung von CO₂-Mess- und Datenkonzept; Digitale Erfassung und Datenqualitätsroutine für Aktivitätsdaten
Ziel der Maßnahme ist es, eine verbindliche Dekarbonisierungsstrategie zu entwickeln, die digitale Daten, Verantwortlichkeiten und strategische Entscheidungen zusammenführt. Ausgangspunkt ist, dass operative CO₂-Daten zwar erhoben werden können, aber noch kein gemeinsames Zielbild für Reduktion, Prioritäten und Steuerung besteht. Geschäftsführung, Nachhaltigkeit, Controlling, IT sowie Vertreter aus Erzeugung, Netz, Gebäude, Fuhrpark und Einkauf definieren dafür Systemgrenzen, Zielniveau, wesentliche Emissionstreiber und strategische Handlungsfelder. Die vorhandenen Datenquellen werden genutzt, um Ausgangswerte zu belegen, Unsicherheiten offenzulegen und Annahmen nachvollziehbar zu dokumentieren. Zusätzlich wird geklärt, welche regulatorischen Vorgaben, kommunalen Ziele und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Strategie begrenzen oder unterstützen. Anschließend werden Rollen, Entscheidungswege, Budgetlogik und ein Aktualisierungsrhythmus festgelegt. Die Strategie wird in verständliche Leitlinien für Bereiche und Projekte übersetzt, im Intranet veröffentlicht und mit den digitalen Kennzahlen verknüpft. Ergebnis ist ein abgestimmtes Zielbild, das Investitionen, Projekte und operative Entscheidungen an einer überprüfbaren Dekarbonisierungslogik ausrichtet und regelmäßig fortgeschrieben werden kann.