
Erstellung einer digitalen Dekarbonisierungsstrategie; Ableitung eines CO₂-Reduktionspfads mit digitalen Meilensteinen
Ziel der Maßnahme ist es, Dekarbonisierungsziele verbindlich in Führungs-, Budget- und Entscheidungsprozessen zu verankern. Geschäftsführung, Personal, Controlling, Nachhaltigkeit und Bereichsleitungen legen fest, welche CO₂-Kennzahlen für welche Rollen steuerungsrelevant sind und wie Zielbeiträge in Jahresziele, Projektfreigaben und Budgetgespräche einfließen. Die digitale Kennzahlenbasis dient als einheitliche Quelle, damit Zielerreichung nicht über manuelle Sonderabfragen bewertet wird. Für Führungskräfte können variable Vergütungsbestandteile oder Zielvereinbarungen anteilig an nachvollziehbare Dekarbonisierungskennzahlen gekoppelt werden; operative Teams erhalten passende Bereichsziele und Handlungsspielräume. Gleichzeitig werden Eskalationswege, Ausnahmeregeln und Zielkonflikte mit Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und regulatorischen Pflichten dokumentiert. Personalbereich und Betriebsrat prüfen Transparenz, Fairness und Verständlichkeit der Regelungen, damit die Steuerung nicht als reines Kontrollinstrument wahrgenommen wird. Die Regeln werden in Führungsterminen erläutert und mit Beispielen aus laufenden Projekten eingeübt. Ein jährlicher Governance-Review bewertet, ob Kennzahlen, Verantwortlichkeiten und Anreizlogik noch passen. Ergebnis ist mehr Verbindlichkeit, weil CO₂-Reduktion nicht nur berichtet, sondern in Entscheidungen und Verantwortlichkeiten übersetzt wird.