
Unterstützung durch IT und Fachbereiche; Benannte Ansprechpersonen für zentrale Energiedatenquellen
Die Maßnahme zielt darauf ab, eine unternehmensweite Informationsarchitektur für Energiedaten zu entwickeln. Ausgangspunkt sind verstreute Ablagen, uneinheitliche Begriffe und unklare Zuständigkeiten, durch die Mitarbeitende relevante Informationen suchen oder manuell zusammenführen müssen. Fachbereiche, IT und Datenmanagement erheben zunächst, welche Energiedaten für Netzbetrieb, Vertrieb, Erzeugung und Steuerung benötigt werden, aus welchen Systemen sie stammen und in welcher Form sie heute bereitgestellt werden. Daraus entsteht ein Zielbild, das Nutzergruppen, Informationskanäle, Aktualisierungszyklen, Verantwortliche, Schutzbedarf und Qualitätsanforderungen beschreibt. Für zentrale Daten werden standardisierte Informationsprodukte definiert, etwa Lagebilder, Prüfunterlagen oder operative Energieberichte, inklusive Metadaten und Freigabewegen. Ein Pilotbereich testet die Struktur im Arbeitsalltag und liefert Rückmeldungen zur Verständlichkeit, Auffindbarkeit und Aktualität. Die Ergebnisse werden in vorhandene Ablagen, Portale oder Berichtsroutinen übersetzt, ohne sofort ein neues System vorauszusetzen. Anschließend werden Pflegeprozess, Rollen und Roadmap verbindlich verankert. Das Stadtwerk reduziert Suchaufwand, vermeidet Parallelablagen und schafft eine Grundlage für dynamische, kontextsensitive Informationsbereitstellung.