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Die Maßnahme zielt darauf ab, die Sichtbarkeit der Stadtwerke hinsichtlich Nachhaltigkeitsthemen zu erhöhen, indem eine systematische und aktive Pressearbeit in lokalen und regionalen Medien aufgebaut oder ausgebaut wird. Im Mittelpunkt steht, das Engagement des Stadtwerks für Umwelt- und Klimaschutz, Energiewende und Digitalisierung nachvollziehbar zu kommunizieren und damit Transparenz, Vertrauen und Akzeptanz in der Bevölkerung und bei lokalen Entscheidungsträger:innen zu stärken. Grundlage der Pressearbeit ist eine klare Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Projekten und Zielen, zum Beispiel zur CO₂-Reduktion, zum Ausbau erneuerbarer Energien, zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, zum Aufbau von Ladeinfrastruktur oder zur Einführung digitaler Services wie Kundenportale, Smart-Meter-Rollout und Energieberatungsangebote. Die Maßnahme beinhaltet die Zusammenarbeit der Presse-Verantwortlichen mit den Fachabteilungen, der Geschäftsführung und des Nachhaltigkeitsmanagements des Stadtwerks, damit interne Entwicklungen frühzeitig bekannt sind und geeignete Themen identifiziert werden können. Fachabteilungen werden dazu ermutigt, aktiv Inhalte und Erfolgsbeispiele zu melden, etwa neue Projekte in der Erzeugung, im Netz, in der Wärmeversorgung, im Kundenservice oder beim Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften. Die Pressearbeit umfasst weitere Aufgaben, wie die Kontaktpflege zu Journalist:innen sowie Medienvertretenden, die Erstellung und Verbreitung von Pressemitteilungen, die Organisation von Pressekonferenzen und Interviews sowie das Monitoring und die Auswertung der Medienberichterstattung. Ergänzend können Medienveranstaltungen organisiert werden, bei denen Journalist:innen direkt mit den Verantwortlichen sprechen und einen tieferen Einblick in die Nachhaltigkeitsthemen zu erhalten. Ergänzend zur klassischen Pressearbeit wird eine aktive Social-Media-Kommunikation aufgebaut. Über Kanäle wie Instagram, LinkedIn oder regionale Facebook-Gruppen können Energiewendethemen zielgruppengerecht, visuell und dialogisch aufbereitet werden – etwa durch Projekteinblicke, Erklärformate, Mitarbeiter:innen-Porträts oder interaktive Formate wie Umfragen und Q&A-Sessions. Social Media ermöglicht dabei nicht nur eine höhere Reichweite, sondern schafft niedrigschwellige Kontaktpunkte und direkten Austausch mit der Bürgerschaft, insbesondere mit jüngeren Zielgruppen, die über klassische Lokalmedien kaum erreicht werden. Begleitend werden verständliche Informationsmaterialien zu Energiewendethemen erstellt, die sowohl digital als auch in gedruckter Form eingesetzt werden können. Dazu zählen etwa Broschüren zur kommunalen Wärmeplanung, Infografiken zu Fördermöglichkeiten, Erklärmaterialien zum Smart-Meter-Rollout oder zielgruppenspezifische Leitfäden für Hauseigentümer:innen, Mieter:innen und Gewerbebetriebe. Diese Materialien dienen als Grundlage für Beratungsgespräche, Veranstaltungen und die Online-Kommunikation und stellen sicher, dass komplexe Zusammenhänge bürgernah und konsistent vermittelt werden. Die Intensivierung der Pressearbeit kann zu einem verbesserten öffentlichen Image des Stadtwerks führen und das Ansehen als nachhaltiges und innovatives Unternehmen in der Region stärken. Gleichzeitig trägt eine gut aufgesetzte Pressearbeit dazu bei, das Verständnis für komplexe Transformationsprojekte wie Netzausbau, Wärmewende oder den Aufbau von Ladeinfrastruktur zu verbessern und Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. In diesem Sinne kann das positive Image des Stadtwerks und ein hohes Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei den Leser:innen zu einer stärkeren Kundenbindung führen, da Verbraucher:innen zunehmend Wert auf nachhaltige Anbieter legen. Wichtig ist eine realistische und faktenbasierte Kommunikation, die Projekte, Fortschritte und auch Herausforderungen offen benennt, um überzogene Erwartungen und den Eindruck von Greenwashing zu vermeiden. Je nach Größe und Reifegrad des Stadtwerks kann die Maßnahme von einer schlanken, anlassbezogenen Pressearbeit mit ausgewählten Schwerpunktprojekten bis hin zu einer strategisch geplanten, regelmäßigen Kommunikationsarbeit mit redaktionellem Kalender und definierten Formaten ausgebaut werden.